VfR Wardenburg e.V.

seit 1950

Unser Vorstand


1.Vorsitzender


Jochen Reil

Kontakt: 1.Vorsitzender@vfr-wardenburg.com


2. Vorsitzender

 

  Udo Peters      
Kontakt:     2.Vorsitzender@vfr-wardenburg.com



Kassenwart



        Feist, Ronald      
Kontakt:     Kassenwart@vfr-wardenburg.com


Schriftführer



Jens Kramer    
Kontakt:     Schriftfuehrer@vfr-wardenburg.com


Herrenobmann



Ralf Cordoni
Kontakt:    Herrenobmann@vfr-wardenburg.com 


Jugendobmann



Christian Mesenbrink

Kontakt: Jugendobmann@vfr-wardenburg.com



Schiedsrichterobmann




Kontakt: Schiedsrichter@vfr-wardenburg.com


 

Ältesten Rat



Hans Deye







Heiko Domröse







Ehrenvorsitzender



Willi Schütte


VfR Wardenburg wählt neuen Vorstand


Nach zwei Jahren Auszeit ist Ralf Cordoni an die Spitze des VfR Warenburg zurückgekehrt. Bei der Jahreshauptversammlung im Wardenburger Hof wählten ihn die mehr als 70 Anwesenden erneut zum Vorsitzenden. Sein Vorgänger Ralph Wichmann hatte sich nicht wieder zur Wahl aufstellen lassen, ebenso weitere Vorstandsmitglieder. Aus den unterschiedlichsten Gründen, erklärte Cordoni auf Nachfrage.

In die weiteren Ämter wurden gewählt: Jochen Reil (2. Vorsitzender), Conny Elfert-Högl (Kassenwartin), Udo Peters (Herrenobmann) und Jens Kramer (Schriftführer). Andreas Gräbel bleibt für ein weiteres Jahr dem VfR als Jugendobmann erhalten, gleiches gilt für den 2. Kassenwart Dieter Steep. Christian Mesenbrink ist weiterhin Schiedsrichterobmann.

Der Jahresbericht von Ralph Wichmann beinhaltete viel Erfreuliches: Mit der 1. Mannschaft steht der VfR so gut da, wie seit Jahren nicht mehr, vernahmen die Rasensportler. Aktuell führe das Team die Tabelle der Kreisliga IV an.

Jugendobmann Andreas Gräbel freute sich darüber, dass der VfR als einziger Verein in der Gemeinde eine A-Jugendmannschaft hat. Fünf A-Jugendliche hätten im vergangenen Jahr den Sprung in die Herrenkreisliga geschafft.

Auch die Schiedsrichter des Vereins seien außerordentlich aktiv. „Sie haben im Vergleich zu anderen Vereinen die meisten Spiele geleitet, immerhin über 500 Pflichtspiele. Aktuell gebe es 17 „Schiri“-Anwärter, darunter sieben Frauen.

Einen gesunden Haushalt konnte der „alte“ Kassenwart Oliver Maskow vermelden. Deutlich wurde aber auch, dass die Vereinsanlage nach 25 Jahren an der Weserstraße einiges an Investitionen benötigen wird, um sie instandzuhalten.

Geehrt wurden langjährige Mitglieder: Für 50 Jahre im Verein erhielten Jürgen Martens und Günther Riedemann je eine Urkunde und einen Präsentkorb. Die goldene Nadel für 40 Jahre bekamen Hajo Roßkamp, Harm Sparrenberg, Wolfgang Senß und Hans-Hermann Peters.

Zum Schluss der Versammlung wünschte sich Ralf Cordoni „die erforderliche Kontinuität in der Vorstandsarbeit, die dem VfR in den letzten Jahren fehlte“.


Bildunterschrift:

Besiegelten die Kooperationsvereinbarung zwischen dem WTV und dem VfR: Ralph Wichmann, Jörg Wichmann, Ralf Albers, Dieter Stapel und Gerhard Probst (von links).


Schon vor einigen Wochen waren Vorstandsmitglieder des Wardenburger Turnvereins (WTV) und des VfR Wardenburg zu einem Meinungsaustausch zusammengekommen, in dem Möglichkeiten, Bedarf und Bereitschaft zur praktischen Zusammenarbeit beider Vereine erörtert wurden, die ja ein Stück gemeinsame Geschichte verbindet, bevor sich 1950 die Fußballer im WTV „selbstständig“ machten und in jenem Jahr den VfR gründeten.

 

Nach vorangegangenen Beschlüssen der Vorstände beider Vereine trafen jetzt WTV-Vorsitzender Dieter Stapel und WTV-Vorstandsmitglied Gerhard Probst mit dem VfR-Vorsitzenden Ralph Wichmann sowie den Vorstandsmitgliedern Ralf Albers und Jörg Wichmann in der Geschäftsstelle des Turnvereins  zusammen, um die angestrebte Kooperation zu besiegeln und erste konkrete Aufgabenfelder zu benennen. Dabei verzichten beide Seiten zunächst auf vertragliche Förmlichkeiten und versicherten sich gegenseitig eine verlässliche Zusammenarbeit auf Vertrauensbasis.

 

Der 1898 gegründete WTV ist heute mit rund 750 Mitgliedern als Breitensportverein mit mehr als zehn Sportarten Heimat für Jung und Alt. Überregional hat er sich vor allem mit seiner Faustballabteilung und der seit mehr als 30 Jahren stattfindenden Sportabzeichenaktion einen Namen gemacht. Mittelpunkt für alle Fragen um den WTV ist die Geschäftsstelle im Hause Schulweg 5a. Demgegenüber ist der Verein für Rasensport (VfR) mit mehr als 300 Mitgliedern und insgesamt 14 aktiven Fußballmannschaften ein monostrukturierter Verein, der in seiner recht jungen Vergangenheit zeitweilig immerhin auf Bezirksebene vertreten war.

 

Zunächst soll sich die vereinbarte Zusammenarbeit im Wesentlichen auf die Bereiche Verwaltung, Wirtschaft, Öffentlichkeitsarbeit und Vereinsleben konzentrieren und auf Arbeitsebene weiterentwickelt werden. So ist bisher konkret die wechselseitige Nutzung von WTV-Geschäftsstelle und VfR-Vereinsheim ins Auge gefasst. In finanzieller Hinsicht soll durch den gemeinsamen Einkauf von Sportartikeln und -geräten Einsparpotenzial erzielt werden. Zudem wird Mitgliedern beider Seiten ein Rabatt von 50 % auf in Anspruch genommene Leistungen des Kooperationspartners gewährt.

 

Weiterhin sollen an den Sportstätten beider Vereine Banner für den Partner werben. In diesem Sinne werden sich die Webmaster von WTV und VfR hinsichtlich der Präsenz auf den Internetseiten austauschen. Beabsichtigt sind zudem gemeinsame Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art. Ralf Albers fasste für alle Beteiligten das Ergebnis der Erörterung wie folgt zusammen: „Wir haben eine Vielzahl von Gemeinsamkeiten und Schnittmengen festgestellt, die aus meiner Sicht in absehbarer Zeit für beide Vereine zu einer Win-Situation führen sollten.“

 

Für „Turner“ und „Kicker“ in Wardenburg zeichnet sich damit eine Entwicklung ab, die sicherlich von vielen anderen Vereinen mit Aufmerksamkeit verfolgt werden dürfte.

"Beim VfR kein Platz für Rassismus und Gewalt"


Integration - Fußballverein unterstützt Aktion – Flüchtlinge willkommen 

Wardenburg - mabDas große Schild „Herzlich Willkommen beim VfR Wardenburg“ am Eingang zum Sportplatz an der Weserstraße ist nicht zu übersehen.   Das neue Schild daneben ist zwar wesentlich kleiner, macht den Vereinsvorstand aber nicht weniger stolz. „Kein Platz für Rassismus und Gewalt“ steht darauf geschrieben. Kostenlos zur Verfügung gestellt wurde es vom Niedersächsischen Fußballverband, der damit auf die Aktion „Fußballvereine gegen Rechts – gegen Rassismus und Gewalt“ aufmerksam machen will, die auf eine Initiative aus Düren zurückgeht.

„Wir hatten uns das Schild auch etwas größer vorgestellt“, gibt VfR-Vorsitzender Ralph Wichmann zu. Nichtsdestotrotz stehe der Vorstand  voll und ganz hinter dieser Aktion. Es passt zudem zu den Beschlüssen, die der Vorstand bereits vor einigen Wochen getroffen hat, um Flüchtlingen aus  Wardenburg die Integration zu erleichtern.

So sind Flüchtlinge auch über die ersten Probetrainingsstunden hinaus bis auf weiteres beitragsfrei gestellt. Zudem wird die Gebühr  von 20 Euro für den Spielerpass übernommen. „Auch helfen wir bei der Bewältigung des Pass-Bürokratismus, der recht groß sein kann, wenn es an Unterlagen mangelt“, weiß  Jugendwart Andreas Gräbel aus Erfahrung. Auch beim Einkleiden, so Ralph Wichmann,  gebe es einen Fundus an gebrauchten Sachen, aus dem sich  Flüchtlinge bedienen können.

Erste gute Erfahrungen gemacht hat der  VfR mit einem Flüchtling aus Afghanistan: „Der kam vor einem halben Jahr einfach vorbei, hat zweimal zugeschaut und dann gefragt, ob er mitspielen darf“, erinnert sich  Darius Mandok, Trainer der 1. Herren.

Seit vergangener Woche besitze der 31-Jährige nun auch einen Spielerpass und dürfe am Punktspielbetrieb teilnehmen, zunächst  bei den 2. Herren. Das Training nehme er sehr gewissenhaft wahr: „Er ist immer da.“ Zwar gebe es noch Sprachschwierigkeiten, so Mandok, aber der neue afghanische Mitspieler mache zurzeit einen Sprachkursus. „Ins Team ist er bereits total integriert.“

Nicht nur als  Spieler sollen sich Flüchtlinge beim VfR gut aufgehoben fühlen. „Wir suchen auch geeignete Übungsleiter, da es zurzeit vor allem im Jugendbereich sehr schwer ist, Trainer zu finden“, berichtet Andreas Gräbel. Denkbar sei hier ein erster Einstieg als Co-Trainer. Für Gräbel und seine Vorstandskollegen steht bereits jetzt fest: „Spieler aus anderen Nationen sind für den Verein ganz klar eine Bereicherung.“


Webmaster 
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